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Aufgeben - keine Option
19.10.2021 10:37

Hallo an Sie, Euch oder dich!

Klingt heroisch meine Überschrift. Nun ja - Aufgeben ist nicht immer falsch, nämlich dann, wenn man merkt auf einer falschen Fährte zu sein.

Damit ist wohl schon gesagt, dass ich mich nicht auf einer solchen sehe. Ich bin weiterhin überzeugt, das, was ich tue, nicht Blödsinn oder so ist.

Würde ich mein Tun einzig am Gewinn, also dem finanziellen, betrachten, dann müsste ich schon lange aufgegeben haben. Und nun, nachdem ich 20 Euro mehr für die Tankfüllung bezahlen musste, sollte ich erst recht aufhören. 

Mein Buch wurde in dem letzten 1/4 Jahr über den Buchhandel glatt 3x verkauft. Summasumarum keine 10 Euro für mich. Juppijeiiii. ;-) Also nicht mal das Mehr einer Tankfüllung ausmachend. Doch andererseits konnte ich möglicherweise 3 Menschen etwas mitteilen, das für sie sinnvoll ist oder hilfreich. Das ist doch was!

Hmm... nur interessiert das den Tankstellenbesitzer weniger. Öhmmm.

In einer FB-Gruppe wurde ich nett darauf hingewiesen, dass abfotografierte Informationen aus meinem Buch Werbung wären. Jetzt mal ehrlich, eigentlich gebe ich, mal wieder, mein Wissen auf diese Weise GRATIS preis - was ist daran Werbung? ;-) Und sollte tatsächlich deshalb jemand auf Suche gehen und mitbekommen, das war aus MEINEM Buch "Lass mich mit einem Kamel Lambada tanzen" und es dann noch kaufen - die 3,08 Euro sind da absulut unseriös. 

Was denken "die Leute", was Bücher den Autoren so generell als Gewinn bringen, zumal solche wie meiner Mutter Tochter, die keine Multiplikatoren haben sondern allein klappern.  Wobei, ab und an finden sich Unterstützer.

Und entgegen einer Information ein meinem Buch, das Aus einer Förderung betreffend, kann ich nun jedem Buch meinen Flyer beilegen mit dem Stempel: 

Förderer

Onkologischer Schwerpunkt

Brandenburg/Nordwest

Warum ein Stempel? Die Förderung geht immer über 12 Abrechnungen in den Zeiten, in denen Training stattfinden konnte. Und dann wird neu geprüft, ob sie möglich ist, so wie derzeit. Aber die Zeichen stehen günstig. Ich habe es ausgerechnet: Mit diesem Geld kann ich im Monat 4x die Tankfüllung bezahlen. Das ist verdammt viel wert.

 

 

Diese und viele andere Fotos machte ich am 16. Oktober in Bad Wilsnack. Dort begleitete ich Randi aus meiner Trainingsgruppe bei der Moormeile. Wir benötigten für die 8 Kilometer 1:24. Und sind damit voll zufrieden, denn die letzten zwei Jahre war es mit dem Training, ihr wisst, mehr als kompliziert und diese Zeit ging auch aus vielen Gründen nicht an uns vorbei, wie man so sagt.

Aber, ob ich nun seelig werde dank Schaffen mit Furcht und Zittern? ;-) Gottseidank hat sich unsere Vorstellung eines gottgerechten Lebens massiv verändert. Wobei ich gottgerecht im Sinne der Ringparabel aus Lessings "Nathan der Weise" verwende. (Na, solltest du wohl mal wieder lesen? Schmunzel.)

OnkoWalking kann nun echt hart sein, bei der Moormeile waren es die letzten recht hügeligen Kilometer, ganz besonders hinab. Dieser innere Schweinehund kann einem ganz schön zusetzen. Doch dann - siehe Überschrift. 

 

 

Verwuschelt und stolz - im Ziel angekommen 

Also weiter machen! Es tut uns gut.

Und ab und an gibt es Lichtblicke - jajaja das Fell des Bären bekommt man erst, wenn man ihn erjagt hat. Trotzdem. Von dem Reha-Zentrum Lübben kam heute per Facebook die Mitteilung, ich könne im Frühjahr mein Buch dort vorstellen. Nun warte ich noch etwas auf die Reaktionen zweier anderer Rehakliniken, die mein Buch gratis von mir zur Information erhalten haben. Ich hoffe, es ist nicht so wie es eine Selbsthilfeorganisation machte, die sich für Brustkrebspatientinnen sehr aktiv einsetzt, die wohl vergessen hat, dass um mein Buch gebeten wurde und mir mitzuteilen, ob sie es erhalten haben.....Aber so ist es nun mal. Deshalb resignieren? Nö. 

 

Nun aber wartet mein Staubsauger auf mich. Ich bin langsam wieder fitter, die vielen Wehwehchen und so seit nunmehr 11 Monaten sind nahezu überwunden, aber dass ich etwas in den Haushalts-Lookdown gehen musste, ist nicht zu übersehen. 

Machts also gut und besser!

Übrigens, mein Bild  VON AUSSEN NACH INNEN Klick hat auf unserem ArtRoom einen Käufer gefunden, den u.a. die Hoffnung, die dieses Bild ausdrückt, sehr angesprochen hat. Gerade das freut mich sehr.

In dem Sinne - Lasst es euch gut gehen!

Bis demnächst (am besten live ;-) ) Eure Marita

Unser Trainingslager
Novemberblues ?

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