Medizin mit Stock

Natur erleben

19
Ju
Das tut gut!
19.07.2019 16:17

Ich sitze in meinem Wintergarten und höre dem Tröpfeln des Regens zu. In der Straße brummt ein Baufahrzeug - ein neues Haus entsteht nicht weit von mir.

Zwischen diese permanenten Geräusche schiebt sich das Zwitschern einiger Vögel, die gewiss wie ich auf den Regen gewartet haben. Jetzt nimmt das Rauschen zu. Am liebsten würde ich nun in meinem Autobett liegen und nichts anderes tun, als diese Regenmusik aufzunehmen - da ganz Innen in mir.

Achja, ich wollte erzählen, was gut tut. Ich meine die ersten Reaktionen auf mein Buch und auf Marcus` Video zum Buch. Ist schon `ne tolle Sache, wenn das, was man getan hat, Anerkennung findet. 

Mich hatte so einiges motiviert, das Buch zu schreiben - unter anderem die Möglichkeit, mal richtig ausholen zu können ohne die Uhrzeit im Nacken zu haben. Diese vielen Zusammenhänge, wie eins das andere unterstützt oder verbessert, finde ich sehr interessant. Wenn nun andere meinen Erläuterungen gern folgen, das ist super. Nicht, weil ich so supertoll bin, neee, sondern weil ich damit dann nicht so falsch liege. 

Boa, der Regen legt nun ordentlich zu. Er schiebt das Geräusch des Baufahrzeugs ein Stück nach hinten. Eigentlich, nunjaa... so ist es oft, er hätte vielleicht noch etwas warten können, denn ich habe gerade die beiden Platten grundiert, die Aufsteller für das Elbe-Saale-Camp werden sollen. Nun stehen sie im Carport und trocknen hoffentlich trotzdem. Im Kopf hab ich so Ideen, wie ich die Schilder gestalten will - aber ob das am Ende raus kommt, wer weiß. 

Und ich habe gerade eine Fotoleinwand bestellt für die Artroom- Ausstellung im Oktober, Thema Mauern. Ich hab da wieder was im Kopp - es juckt in den Fingern, das auszuprobieren. 

Der Regen nun lässt mich etwas ausharren. Entschleunigen. 

Oh, nun grollt der Donner. Er lässt das Fernsehbild tanzen. Nix mit Tour de France schauen. Ich seh das gern, Radsport sowieso aber auch die Aufnahmen von den herrlichen französischen Herrenhäusern und Schlössern. Wenn ich könnte, wie ich will - ich würde mich in mein Auto setzen und die Miniküche einpacken, das Vorzelt und Tisch und Klappstuhl und losfahren. Einfach so in die Richtung. Ausprobieren, wo ich lande. Campingplätze gibt es wahrlich genug. Das wäre was für mich! 

Was mich hindert? Erstmal ist mein Auto noch immer in der Werkstatt, und es ist ja mein fahrendes Bett und zweitens würde hier was ausbrechen: DU KANNST DOCH NICHT!!! Wann bist du wo? Wie lange? Alleiiiiinnnn....tja, ich möchte gern mit diesem Kamel Lambada tanzen. Meinjott bei Lichte besehen bringt man mich doch zurück. ;-) 

Ähm, sollte ich einen weiteren Band zum Kameltanzthema schreiben? Wieder einen aus echten Erlebnissen? Ich höre dem Regen zu. Trotzdem, es lockt mich sehr..... nunja immerhin ins Camp fahr ich bald. Hoffentlich mit ansehnlichen Aufstellern - und mein Buch kommt mit, klaro.

Ein irres Gefühl
Vorsicht! Schlechte Laune!

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