Medizin mit Stock

Natur erleben

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Vorfreude
07.09.2021 18:01

Hallo liebe Leserin, lieber Leser - liebe zufällig hier rein Gerutschte ;-),

nein, es ist noch nicht Advent. Und mein Geburtstag ist gerade vorbei. Ich bin öhmm Quersumme 11 alt geworden, wobei der Zehner um eins größer ist als der Einer... Kannste also selbst ausrechnen.

Vorfreude ist eine schöne Freude - wenn... neee, nix wenn.

Wir freuen uns auf unser Trainingslager in Zinnowitz. Und, wie es sich gehört, beziehen wir unser Quartier ENDLICH wieder in der Sportschule. Das aktuelle Septemberwetter ist ja ein so herrlicher Frühherbst, da werden Wünsche wach.

Ich habe den groben Plan bereits fertig. Die Feinform wird vor Ort mit meiner Sportfreundin und Co-Trainerin Sonja dann entsprechend Wetter und nach dem, was uns so an den Teilnehmerinnen auffällt, täglich abgesprochen. Hauptziel ist: TIEF DURCHATMEN und DIE SEELE BAUMELN LASSEN. 

Bewegung ist dafür super geeignet. Also am 16.9. reisen wir an, am Sonntag dann wieder gut gelaunt und mit Lachmuskelkater zurück. Ich werde via Instagram und Facebook täglich einen Kurzbericht liefern. Es freut mich, dass der Onkologische Schwerpunkt Neuruppin, der mein OnkoTraining monatlich seit einiger Zeit wieder finanziell für 12 Monate unterstützt, uns eine Fördersumme zukommen lassen will. 

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Was nun mein Buch "Lass mich mit einem Kamel Lambada tanzen" betrifft, hege ich die Hoffnung, wieder Buchlesungen durchführen zu können. Denn die ganze Arbeit ist ja für die Katz, wenn mein Buch so dahindümpelt. Ich halte mich nicht für den Nabel der Welt, aber da ich wohl zu den ersten überhaupt gehöre, die Nordic Walking für Frauen mit bzw. nach Brustkrebs gezielt anbieten, also seit 2008 mache ich das, bin ich mir sicher, über Erfahrungen zu verfügen, die etlichen Menschen helfen können:

  • sei es, dass sie OnkoWalking selbst ausprobieren wollen
  • dass sie sich genauer mit Selbstwirksamkeit oder
  • Resilienz
  • Achtsamkeit und Wertschätzung
  • einem gesunden Egoismus oder
  • Fragen zur inneren und äußeren Haltung befassen.

Kurzum - ich möchte ihnen verschiedene Überlegungen anbieten, sozusagen Denkmodelle, die sie durchspielen können. Wooooobei - ich zitiere den Goethe immer wieder:

Im Anfang war die Tat!

Also, lasst uns tun. Nicht kopflos, aber so manche Lösung findet sich nicht vorher. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Der Mensch ist ein spannendes Netzwerk - zu oft wird nur der eine oder andere Schubkasten aufgezogen und genauer betrachtet. Klaro, das gesamte System gleichzeitig zu berücksichtigen ist nahezu unmöglich. Jedoch ist z.B. Nordic Walking nicht nur ein Abnehm- und Fitnessdings, es kann viel, viel mehr.

Aber - um bei dem Gedanken zu bleiben - mein Buch ist keineswegs nur ein Nordic Walking bzw. OnkoWalking - Buch, nö. Und ich weiß ebenfalls, dass es sich nicht nur für Krebskranke eignet. Tjaa... behaupte ich nun so hier an meinem LÄPTOPP.... also Buchlesungen sind da wirklich besser.

Jedenfalls haben die ersten Reha-Einrichtungen schon positiv auf meine Anfrage reagiert. Da ich in meinem Buch schreibe, dass Hoffnung schon ganz gut ist, aber Vertrauen eine weitaus sicherere Bank ;-) , vertraue ich darauf, dass mein Buch und mein Auftreten nicht zur Enttäuschung für die Rezipienten werden. Ick kann dat!  Naja, als ehemalige Lehrerin und langjährige Trainerin ist Reden wirklich nicht mein Problem. ;-) Nur manchmal macht mir denn doch die Aufregung bissel ´nen Schabernack. Meine Stress-stabilität ist nicht die beste, geb ich zu.

 

Na denne, ich bin froh, die ziemlich langen Nebenwirkungen der Impfungen langsam aber sicher abhaken zu können und glücklich, dass bis jetzt niemand aus meiner recht großen Familie von diesem verfluchten Virus bzw. seinen Mutanten bös erwischt wurde. 

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Achso zum Thema Hoffnung - meine Bilder, die z.B. Hoffnungsträger darstellen  usw., könnt ihr noch bis zum 23. 9. in unserer Gemeinschaftsausstellung  auf dem Flur der SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag anschauen.

Diese Hommage an Hundertwasser ist dort z.B. zu sehen. Seine Worte, die ich unbedingt zitieren musste: "Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer Wirklichkeit " sollten wit uns mutig ins Stammbuch schreiben, ähm kennt kaum einer noch, also wir sollten die uns als Hoffnungsträger vor Augen halten. Fantasie ist gefragt - mehr denn je. Und der Mut, andere Wege zu gehen, ohne dabei das Alte mit seinen Lehren wegzuschmeißen. 

Bis denne also! 

Bleibt gesund, werdet gesund, habt eine gute Zeit - und danke, dass ihr bis hier mitgelesen habt.

Ihr könnt das auch gern kommentieren. 

Lieben Gruß

Marita

Unser Trainingslager

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