Medizin mit Stock

Natur erleben

08
Ja
Zauberwörter
08.01.2021 15:54

Hallo DU! 

Na, wie war der Start? 

Ich habe mich sehr gefreut. Ja. Und zwar darüber, dass mir gegenüber ein Zauberwort benutzt wurde. Nun befürchtest du vielleicht, ich gerate in eine infantile Phase, also werde kindisch. Nö. Hoffe ich jedenfalls.

Mein Enkel bedankte sich ehrlichen Herzens. Wofür? Tja, für mich ist es normal, dass ich als Oma ihn unterstütze, wenn er meine Hilfe braucht. Trotzdem sagte er das Zauberwort "Danke!".

Danke ist nicht nur ein Wort. Auch Taten sind ein Dankeschön. Ich freue mich gerade sehr, dass Axel ein Logo entwirft - für uns, unsere Nordic Walking Gruppe. Und er hatte eine sehr gute Idee, die andere aus der Gruppe unterstützen. Eine Idee, die mir die Wertschätzung zeigt, die sie mir entgegen bringen. Dazu am Ende mehr.

Wer jedoch etwas nur tut, um wenigstens Danke als Gewinn einzustreichen, wird bestimmt oft enttäuscht. Darum sollte es nicht gehen, sondern ich bin gern "Überzeugungstäterin". Ja, ich hab einiges erlebt, was fern jeder Wertschätzung war. Das alles gehört dazu. Zum einen mache auch ich nicht alles richtig. Zum anderen verstehen es manche falsch oder sehen es total anders und zum dritten stellte mir vor Jahren eine Bekannte eine Lehre vor, die sie aus dem Buddhismus gezogen hat:

"Selbst wenn du meinst, etwas sehr Gutes zu tun, wird es irgendwen geben, für den es nicht gut ist."

Stimmt.

Ja.

Es gibt diese zwei Zauberwörter, die heißen BITTE und DANKE. Jajajaja...

Doch überlege mal, wie oft hast du dich bedankt?

Wie ich darauf komme? 

1. Möchte ich danke sagen für die Unterstüzung, die ich bekomme. Dass jemand da ist, wenn ich eine Frage habe. Dass jemand sich etwas überlegt, was mir helfen kann. Zuhören, Lächeln, Mitanpacken... 

2. Habe ich heute einen Beitrag im Netzwerk Facebook gelesen (und auch geteilt, wie man das da so nennt), der sich an die "Meckerer" wandte. Dabei fiel mir auf, wie selten ein Beitrag dort ist, der ein Danke beinhaltet. 

Klar, was zu kritisieren ist, sollte gesagt werden. Aber - was ist so kritikwürdig? Hmm...

In meinem Buch "Lass mich mit einem Kamel Lambada tanzen" stelle ich euch meine Gedanken zum Thema WERTSCHÄTZUNG vor. Und wie die helfen kann, wenn man in scheinbar aussichtslosen Situationen ist. 

Wir durchleben jetzt alle seit Monaten eine schwere Zeit - für jeden ist es auf seine Weise schwer. Aber Leute, was hilft uns besser?

  • Klagen, Fluchen, Schuldige suchen
  • Sich zu fragen: Wie komme ich mit dem Schlamassel am besten klar?

Nun denkt bloß nicht, ich jubiliere den ganzen Tag! Oder ich sehe diesen Lockdown, so heißt das nun mal, nur unkritisch.

Meine Lehrerin- und TrainerinERFAHRUNG hat mich gelehrt: 

Nur auf Verständnis zu setzen, das geht zu oft schief. Daher bedarf es mitunter der Abarbeitung folgender Punkte:

  1. Klare Ansagen machen
  2. Kontrollierbare Ansagen machen
  3. Forderungen stellen
  4. Aufzeigen warum
  5. Folgen verdeutlichen sowohl für Akzeptanz wie auch Ignoranz
  6. Ursache- Wirkung aufzeigen

Anders kommsde nich zu Potte. 

Ui..wo bleibt aber das Zauberwort? Ich kann doch alles so formulieren, dass ich dem anderen nicht vorn Kopp kloppe.  Geht mit BITTE und geht auch mit DANKE. Denn, nehme ich das Mittun als total normal an, vergesse ich es zu bewerten, hört der andere garantiert auf, es sei denn, er oder sie ist total selbst überzeugt.

Aber so ein Danke zaubert ein Lächeln ins Gesicht, tut der Seele gut und macht Mut.

Dankbarsein wofür?

Ja, ich hätte die Reißleine eher und konsequenter gezogen. Ja, mich überzeugen Drosten, Lauterbach und Merkel mehr. Warum? Ich kann Fachkompetenz anderer akzeptieren, nicht blind, aber sie haben mich überzeugt.

Da gibt es eine Impfung gegen , schon! Dafür bin ich dankbar. Gut, dass die Wissenschaftler schon Vorlauf hatten. Das ist Wissenschaft! Ich bin dankbar dafür, dass meine Wohnung warm ist, dass ich keinen Hunger hab, dass der Paketbote mir Pakete bringt, dass.....

Noch lese ich mitunter Kommentare bei Facebook. EIN GRAUS! Ich blockiere all die Lachertypen, die derart Fakten über Infizierte und Verstorbene kommentieren. Die Liste ist laaaaaang. Einige scheinen sehr aktiv zu sein... Traurig. 

Ja, es läuft nicht perfekt. Ja, solch Unternehmungen wie Reisen, Gaststättenbesuche, Kultur, Party usw. sind jetzt nicht möglich. Ja, diejenigen, die davon finanziell abhängig sind, haben eine böse Arschkarte....Aber es gibt noch anderes - und HURRAA bisher kamen wir in meiner Familie und im Freundeskreis fast alle ohne Coronaerkrankung durch. 

Ja. Wem es schwer fällt, dankbarer zu sein: Mach `nen Perspektivwechsel! Worüber klagen diejenigen, die an Corona leiden? Was fehlt denen, die daran verstarben?

Ich jedenfalls finde so meine Dankbarkeit. Auch wenn ich mir Sorgen mache, mitunter sehr große, um die Menschen, die ich lieb hab, um meine Freunde und sogar so allgemein. ABER es gibt viele Menschen, die packen an. Es gibt viele Menschen, die nicht nur an sich denken. Es gibt die, die im Kleinen Großes tun.

 

DANKE!

 

 

Und nun Axels Idee:

Wir beteiligen uns als Gruppe hier . Axel will, dass noch mehr Menschen von uns erfahren. Und ich lade DICH und DICH ein, dann, wenn er unsere Gruppe dort eingerichtet hat, mitzumachen. Wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe:

Bewegung hilft jedem von uns - und mit der Spende helfen wir anderen.

Ich teile euch später den Link hier konkreter mit.

Bis dann!

Und vergiß nicht, auch ab und an dankbar zu sein. ;-)

Deine Marita

Da ist es nun...
Los geht es!

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